MET/TEAM® Support-Ende

MET/TEAM® läuft aus. Ihre Kalibrierhistorie nicht.

Fluke stellt MET/TEAM® zum 31.12.2026 ein, der Support endet spätestens 2029. calServer gleicht heute schon in beide Richtungen mit MET/TEAM® ab. Sie steigen um, während beide Systeme laufen, und hören auf, wenn Sie so weit sind.

  • Zweiwege-Abgleich mit beliebig vielen MET/TEAM®-Instanzen
  • Parallelbetrieb statt Stichtag-Risiko
  • Historie, Kunden, Standorte und Ergebnisse kommen mit
  • MET/CAL® starten Sie weiter aus der Kalibrierung
calServer Dashboard mit Kennzahlen zu Inventarbestand und fälligen Kalibrierungen

Was Fluke angekündigt hat

Laut Flukes MET/TEAM®-Statusseite und Supportplan (abgerufen im Oktober 2026). Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Angaben von Fluke.

31.12.2026
Produktende für MET/TEAM®, zugleich Ende des Supports für 3.3.0 und 3.3.1
12/2028
Ende Telefon- und E-Mail-Support für 3.4.0, die letzte gelistete Version
31.12.2029
Ende des Supports für MET/TEAM® insgesamt

Drei Wege, Sie wählen das Tempo

Kein Umstieg über Nacht. Jeder Weg lässt sich später in den nächsten überführen.

MET/TEAM® bleibt, calServer kommt dazu

Weiterbetrieb mit Abgleich

calServer hält Geräte, Kalibrierungen, Ergebnisse, Kunden und Standorte mit allen MET/TEAM®-Datenbanken synchron. Ihre Leute arbeiten schon in calServer, MET/CAL®-Plätze laufen weiter.

  • Zweiwege-Abgleich, auch über mehrere Datenbanken
  • Änderungen warten, bis MET/TEAM® wieder erreichbar ist
  • Konflikte werden protokolliert, nicht still überschrieben

Standort für Standort

Schrittweise ablösen

Ein Standort oder Bereich nach dem anderen arbeitet nur noch in calServer. Der Abgleich hält die übrigen Datenbanken so lange aktuell, bis die letzte abgeschaltet ist.

  • Pilot an einem Standort
  • Kein Doppelpflegen in der Übergangszeit
  • Abschalten je Datenbank, wenn sie leer läuft

Einmal umziehen, dann fertig

Vollständig übernehmen

Die Daten wandern in das calServer-Datenmodell, mit Probelauf und Stichtag. Wer keine Veränderung an der MET/TEAM®-Datenbank zulassen will, nimmt diesen Weg ohne Abgleich.

  • Probelauf mit Stichprobenprüfung
  • Historie hat Vorrang
  • Danach keine Abhängigkeit vom MET/TEAM®-Datenmodell

Ein Bestand

Alle Prüfmittel in einer Liste, egal aus welcher Datenbank

Nach der Anbindung stehen Ihre Geräte mit Kunde, Prüfmittelnummer, Seriennummer, letzter Kalibrierung und Fälligkeit in calServer. Filtern, sortieren, exportieren und Ansichten speichern geht ab dem ersten Tag, auch wenn ein Teil der Leute noch in MET/TEAM® arbeitet.

calServer Inventarliste mit Kunde, Prüfmittelnummer, Hersteller, Seriennummer, letzter Kalibrierung und Fälligkeitsdatum

Historie

Jede Kalibrierung behält ihren MET/TEAM®-Bezug

Kalibrierungen kommen mit Messergebnissen, Normalen und Prüfschritten. Die CallSheet-Kennung und der Rückgabestatus aus MET/TEAM® bleiben am Datensatz, damit sich jeder Schein bis zum Ursprung zurückverfolgen lässt, auch nach dem Abkoppeln.

calServer Kalibrierung im Detail mit Stammdaten, Techniker, Umgebungsbedingungen sowie den Feldern METTEAM Rückgabe und nCallSheetUID

Warum nicht einfach auf der MET/TEAM®-Datenbank weiterarbeiten?

Eine neue Oberfläche auf der alten Datenbank klingt bequem: keine Migration, alles bleibt, wo es ist. Der Preis dafür ist, dass Ihre Daten dauerhaft im Datenmodell eines Produkts liegen, das nicht mehr weiterentwickelt wird. Neue Felder, neue Normanforderungen oder ein anderer Datenbankserver gehen dann nur noch am alten Datenmodell vorbei.

calServer geht den anderen Weg. Während der Übergangszeit bleibt MET/TEAM® angebunden, Ihre Leute arbeiten aber schon in calServer. Am Ende liegen die Daten in einem gepflegten Datenmodell und in der Datenbank, die Ihre IT wählt, bei Ihnen im Haus oder bei uns.

Das ist mehr Arbeit als ein Oberflächentausch. Dafür ist es der letzte Umstieg, den Sie wegen MET/TEAM® machen müssen.

So läuft die geführte Übernahme

Jeder Schritt ist einzeln prüfbar, und Sie können jederzeit anhalten.

  1. 1

    Bestandsaufnahme

    Schritt 1

    Wie viele MET/TEAM®-Datenbanken, Standorte, Benutzer und Prozeduren gibt es? Daraus entsteht der Zeitplan und der Weg, der zu Ihnen passt.

  2. 2

    Anbinden und hineinschauen

    Schritt 2

    calServer wird an Ihre MET/TEAM®-Datenbank angebunden, zuerst in einer Testumgebung. Sie sehen Ihre Geräte und Historie in calServer, bevor produktiv etwas passiert.

  3. 3

    Parallelbetrieb

    Schritt 3

    Der Abgleich läuft in beide Richtungen. Wer schon umgestellt hat, arbeitet in calServer, alle anderen wie gewohnt in MET/TEAM®.

  4. 4

    Stichproben und Schulung

    Schritt 4

    Sie prüfen Stichproben gegen MET/TEAM®, wir schulen Anwender und Administratoren an Ihren echten Prüfmitteln.

  5. 5

    Abkoppeln

    Schritt 5

    Ab einem Stichtag arbeiten alle in calServer. Der Abgleich wird abgeschaltet, die Hilfstabellen in der MET/TEAM®-Datenbank werden entfernt.

Fragen zum MET/TEAM®-Umstieg

Was passiert mit unserer Kalibrierhistorie?
Die kommt mit. Geräte, Kalibrierungen mit Ergebniszeilen, Kunden und Standorte sind Teil des Abgleichs. Historie lässt sich nicht neu erfassen, deshalb hat sie Vorrang.
Wir haben mehrere MET/TEAM®-Datenbanken. Geht das?
Ja. calServer gleicht gegen beliebig viele Datenbanken ab und führt sie in einem Bestand zusammen. Jede Datenbank behält ihre eigenen Kennungen, calServer hält die Zuordnung.
Was ändert sich in unserer MET/TEAM®-Datenbank?
Für den laufenden Abgleich legt calServer eigene Hilfstabellen und Datenbankroutinen an, in denen der Stand des Abgleichs steht. Bestehende MET/TEAM®-Tabellen bleiben in ihrer Struktur unverändert. Wer das nicht will, nimmt die einmalige Übernahme ohne Abgleich.
Und MET/CAL®?
Bleibt. calServer verwaltet Ihre MET/CAL®-Prozeduren mit Versionen und Freigabe, und Sie starten die freigegebene Fassung direkt aus der Kalibrierung. Solange MET/TEAM® läuft, geht der Start über einen Auftrag dort, danach direkt mit der Prozedurdatei am Messplatz. Wie das an Ihren Plätzen eingerichtet wird, klären wir in der Bestandsaufnahme.
Wie lange dauert der Umstieg?
Das hängt an Standorten, Datenmenge und Zustand der Altdaten. Nach der Bestandsaufnahme nennen wir einen Zeitplan, statt zu raten. Der Parallelbetrieb nimmt den Druck raus, einen Stichtag zu treffen.
Müssen wir in die Cloud?
Nein. calServer läuft auf Ihren eigenen Servern oder bei uns gehostet. Sie entscheiden.

MET/TEAM® Support-Ende

Planen Sie den Umstieg mit Vorlauf.

Ein Gespräch über Ihre MET/TEAM®-Umgebung kostet eine Stunde und bringt einen Zeitplan.

MET/TEAM®, MET/CAL® und MET/CONNECT® sind eingetragene Marken der Fluke Corporation. calServer ist ein unabhängiges Produkt der calHelp und steht in keiner Verbindung zu Fluke. Die Termine stammen von Flukes MET/TEAM®-Statusseite und dem MET/TEAM®-Supportplan, abgerufen am 27.10.2026; maßgeblich sind die jeweils aktuellen Angaben von Fluke.

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