Ist die Kalibrierfunktion tauglich für ISO/IEC 17025?
Die Datenstruktur deckt die Bestandteile ab, die ISO/IEC 17025 fordert: Messunsicherheiten, Prozedurvorlagen, Referenznormale, Kalibrierhistorie und ein Audit-Log auf jedem Datensatz. calServer wird in DAkkS-akkreditierten Laboren produktiv eingesetzt. Die Akkreditierung Ihres Labors bleibt Ihre Verantwortung, calServer ist das Werkzeug dafür.
Welche Kalibriersysteme werden angebunden?
MET/TEAM und MET/BASE von Fluke Calibration werden direkt angebunden, einschließlich Prozeduren, Messreihen und Messunsicherheiten. Andere Systeme lassen sich über die REST-API einbinden.
Was passiert mit unseren bestehenden MET/TEAM-Bibliotheken?
Die bleiben in MET/TEAM erhalten. calServer übernimmt die Ergebnisse und wird zur Verwaltungs- und Darstellungsebene darüber. Der Umstieg kann schrittweise laufen.
Bewertet calServer die Konformität unter Berücksichtigung der Messunsicherheit?
Ja. Bei gepflegter Messunsicherheit rechnet calServer das Guard Band nach ILAC-G8 und weist die Zwischenzonen der Konformitätsbewertung aus, statt nur bestanden oder nicht bestanden zu sagen.
Wie ist der Stand bei DCC?
Der Export des digitalen Kalibrierscheins gegen das PTB-Schema 3.3.0 ist produktiv im Einsatz: maschinenlesbare, signierte Kalibrierscheine, die zwischen akkreditierten Stellen austauschbar sind.
Wie funktioniert die Fälligkeitsüberwachung konkret?
Drei Eskalationsstufen lassen sich je Prüfmitteltyp konfigurieren, typischerweise etwa 30, 14 und 3 Tage vor Fälligkeit. Je Stufe geht eine E-Mail an festgelegte Empfänger, zusätzlich zeigen Dashboard-Widgets den Stand auf einen Blick.
Was steht im Audit-Log?
Auf jedem Datensatz alle schreibenden Aktionen mit Benutzer und Zeitstempel: Änderungen an Kalibrierungen, Statuswechsel, Freigaben. Damit bekommt ein Audit eine vollständige Antwort statt einer Rückfrage.