Läuft lokal

KI, die im Haus bleibt und nichts allein entscheidet.

calServer entwirft Prüfpläne und räumt Stammdaten auf. Standardmäßig gegen ein lokales Modell, ohne dass Daten die Installation verlassen.

Sieben Funktionen, und jede sagt, was sie herausgibt

Jede einzeln zuschaltbar, jede mit eigener Modellwahl. Der Name sagt, was eine Funktion tut; die Einstufung darunter sagt, welche Felder sie dafür überträgt. Was aus bleibt, läuft wie vorher.

Betriebsdaten, kein Personenbezug

Prüfplan-Entwurf

Aus Gerät, Richtlinie und Herstellergenauigkeit entsteht ein vollständiger Entwurf mit Messpunktgruppen. Sie prüfen ihn und übernehmen, was passt.

  • Ein Entwurf, kein Prüfplan: freigegeben wird von Hand
  • Übertragen wird der Prüfling und die Regeln, nach denen er geprüft werden soll

Betriebsdaten, kein Personenbezug

Kategorien zuordnen

Neue Geräte bekommen einen Vorschlag für die passende Kategorie, statt in einer Sammelablage zu landen.

  • Der vorhandene Katalog kommt als nummerierte Liste mit, nichts wird erfunden
  • Übertragen wird je Gerät der lesbare Inventar-Datensatz plus der Katalog

personenbezogen

Dubletten finden

Dasselbe Objekt unter drei Schreibweisen? Die KI schlägt Zusammenlegungen vor, entscheiden tun Sie.

  • Kunden, Kontakte und Gerätetypen, je nach Einstellung
  • Die einzige Funktion, die vollständige Kundendatensätze herausgibt: Name, Anschrift, Kommunikationsdaten

kein Personenbezug

Bezeichnungen vereinheitlichen

Hersteller- und Typbezeichnungen werden auf eine einheitliche Schreibweise gebracht, damit Filter und Auswertungen wieder greifen.

  • Übertragen werden nur Schreibweisen mit ihrer Häufigkeit: kein Datensatz, keine Kennung
  • Welche Felder geprüft werden, stellt die Installation ein

Betriebsdaten, kein Personenbezug

Preisklassen vorschlagen

Neue Gerätetypen bekommen einen Vorschlag für die Preisklasse, abgeleitet aus dem vorhandenen Bestand.

  • Sortiert eine mitgebrachte Preisliste den Gerätetypen zu
  • Übertragen wird je Gerätetyp der Typ-Datensatz plus der Preiskatalog

Betriebsdaten, kein Personenbezug

Textvorschläge für Prozedurköpfe

Kalibriergegenstand, Methode, Beschreibung und Messbedingungen als Entwurf, statt sie je Verfahren neu zu formulieren.

  • Genau die Felder, nach denen eine Begutachtung fragt
  • Übertragen wird die Prozedur und das, was ihr zugewiesen ist

personenbezogen

Kalibrierscheine auslesen

PDF-Kalibrierscheine fremder Labore werden im Stapel gelesen und gegen den Bestand geprüft, statt abgetippt zu werden.

  • Ohne diese Funktion läuft derselbe Import über mitgelieferte Leseregeln
  • Übertragen wird der ausgelesene Text des Scheins, bis 24.000 Zeichen
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Datenschutz

Warum lokal der Standard ist

Der Unterschied, der im Lastenheft steht

Wer Prüfmitteldaten aus Pharma, Verteidigung oder öffentlicher Verwaltung verwaltet, darf sie nicht an einen US-Dienst schicken. Deshalb ist der Standardtreiber in calServer ein lokal betriebenes Modell: Die Anfrage geht an einen Rechner in Ihrem Netz, nicht in eine fremde Cloud.

Der Schalter Externe KI-Dienste erlauben steht ab Werk auf Aus. Solange er aus ist, wird ein Aufruf an eine Adresse ausserhalb der Installation blockiert, bevor etwas übermittelt wird. Nicht abgelehnt, nachdem die Daten draußen sind, sondern verhindert, bevor der Request rausgeht. Wer ihn umlegt, etwa für einen gehosteten Dienst wie Hetzner Inference oder einen eigenen OpenAI-kompatiblen Endpunkt, tut das bewusst im Administrationsbereich: jeder Aufruf nach außen wird protokolliert.

Und unabhängig vom Anbieter gilt: Die KI ändert nie selbst etwas. Sie erzeugt Vorschläge. Jeder Vorschlag wird angenommen oder verworfen, und was angenommen wird, steht mit Benutzer, Zeitpunkt, altem und neuem Wert im Audit-Log. Jede Anfrage wird zudem mit ihrem Token-Verbrauch mitgeschrieben, damit sichtbar bleibt, was die Funktion tatsächlich kostet.

calServer Administration KI-Assistent: Anbieterwahl Ollama lokal, abgeschalteter Schalter für externe KI-Dienste und sieben einzeln abschaltbare KI-Funktionen mit eigener Modellwahl und Datenschutz-Einstufung je Funktion
calServer Administration KI-Assistent: Anbieterwahl Ollama lokal, abgeschalteter Schalter für externe KI-Dienste und sieben einzeln abschaltbare KI-Funktionen mit eigener Modellwahl und Datenschutz-Einstufung je Funktion

Ablauf

Der Weg eines Vorschlags

Ein Vorschlag wird nicht angewendet, weil er entstanden ist, sondern weil jemand ihn angenommen hat.

  1. Funktion einschalten

    Je Funktion ein Schalter, dazu die Modellwahl. Ohne diesen Schritt läuft nichts, auch nicht im Hintergrund.

  2. Lauf starten

    Der Lauf wird ausgelöst, nicht geplant. Was dabei übertragen wird, steht vorher an der Funktion.

  3. Vorschlag prüfen

    Jeder Vorschlag landet offen in der Liste, mit dem Wert, den er ersetzen würde.

  4. Übernehmen oder ablehnen

    Angenommen, abgelehnt oder überholt: der Vorschlag behält seinen Zustand. Abgelehntes kommt nicht wieder.

  5. Herkunft im Protokoll

    Ein übernommener Wert steht wie jede andere Änderung im Audit-Trail, mit Benutzer, Zeitpunkt, altem und neuem Wert.

Wenn ein KI-Client mitarbeiten soll

Die Frage ist nicht, ob ein Assistent Daten lesen kann, sondern mit wessen Rechten er das tut.

Zugang

MCP-Server mit OAuth 2.1

calServer bringt einen MCP-Server mit. Ein KI-Client arbeitet darin mit genau den Rechten des Benutzers, der sich angemeldet hat.

  • Der Access-Token mappt serverseitig auf den Bearer-Token des angemeldeten Benutzers
  • Alle Rechteprüfungen macht die API, nicht der MCP-Server
  • Registrierung nach Standard, im claude.ai-Connector eintragbar

Rechte

Kein Serviceaccount, der alles darf

Der übliche Weg ist ein technischer Benutzer mit weiten Rechten. Hier hängt der Zugang an der bestehenden Rechtevergabe.

  • Wer im System nichts sehen darf, sieht es auch über den Assistenten nicht
  • Rollen und Gruppen gelten unverändert weiter
  • Entzogene Rechte wirken sofort, ohne zweite Pflege

Betrieb

Verbrauch im Blick

Jede Anfrage wird mit ihrem Token-Verbrauch protokolliert. Sie sehen, was die Funktion tatsächlich kostet.

  • Token-Verbrauch je Anfrage
  • Sichtbar, bevor eine Rechnung es zeigt

Fragen zur KI-Funktion

Ist die KI standardmäßig aktiv?
Nein. Alle fünf Funktionen sind ab Werk ausgeschaltet. Sie entscheiden, welche Sie einschalten.
Verlassen unsere Daten das System?
Mit dem Standardtreiber nicht. Das Modell läuft lokal in Ihrem Netz. Nur wenn ein externer Anbieter bewusst konfiguriert wird, gehen Anfragen nach außen.
Kann die KI Daten überschreiben?
Nein. Sie erzeugt ausschließlich Vorschläge. Übernommen wird nur, was jemand bestätigt, und das steht anschließend im Audit-Log.
Welche Hardware braucht das lokale Modell?
Das hängt vom gewählten Modell ab. Für die Aufgaben in calServer reichen kleinere Modelle, die auf einer normalen Server-CPU laufen. Wir klären das im Gespräch anhand Ihrer Umgebung.
Gibt es die KI-Funktionen auch in der älteren Generation?
Nein. Die KI-Funktionen gehören zur aktuellen Generation von calServer. Beim Umstieg besprechen wir, was das für Ihre Installation bedeutet.
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